Stehendes und laufendes Gut
01 die Wanten
02 die Pardunen
03 Fock-Brasse
04 Besanschot
05 Flaggleine
06 Gaffe[
07 Groß-Brasse
08 Schot
09 Vor-Bramstag
10 Dumper
Die Schratsegel
a Außenklüver
b Innenklüver
c Vor-Stengestagsegel
d Groß-Bramstagsegel
e Groß-Stengestagsegel
f Besan-Stengestagsegel
g Besan-Stagsegel
h Gaffeltoppsegel
i Besan
Die Rahsegel
A Vor-Oberbramsegel
B Vor-Unterbramsegel
C Vor-Obermarssegel
D Vor-Untermarssegel
E die Fock
F Groß-Oberbramsegel
G Groß-Unterbramsegel
H Groß-Obermarssegel
I Groß-Untermarssegel
J Großsegel
Worterklärungen
abfallen 	vor den Wind gehen
anluven		in den Wind gehen
aufgeien 	Zusammenschnüren eines Segels durch Taue (sog. Gordings- und Geitaue)
aufschießen 	eine Leine aufrollen, klarlegen. Auch Umspringen des Windes.Backbord 	links
Bark 		Segler mit 2 vollgetakelten Masten (mit Rahsegeln) und 1 Besanmast (mit Gaffelsegel)
Besanmast 	hinterster, nicht vollgetakelter Mast einer Bark (siehe Zeichnung).
Block 		Rolle für Flaschenzüge
Bosseln 	friesisches Wintersport-Spiel
Brass 		Tau zur Bedienung der Rahen (Querhölzer am Mast)
Bohne 		zum Schutz des Ufers sich in die See erstreckender Damm aus Steinen
Davit 		kranartige Vorrichtung, in der ein Schiffsrettungsboot aufgehängt ist
Dolle 		Halterung für einen Riemen (Ruder)
Ducht 		Sitzbank im Ruderboot
Falm 		Uferböschung, Bollwerk
fieren 		herunterlassen
Fockmast 	vorderer Mast eines vollgetakelten Segelschiffes (siehe Zeichnung).
Fodcrah 	die unterste Rah am vorderen Mast
Gaffel 		Rundholz, an dem die Oberkante eines Segels befestigt wird
Gangspill 	eine durch Menschenkraft betätigte Winde
Isländer	dicker Pullover mit Rollkragen
Jedtstag 	Haltevorrichtung auf der Rah in der Art eines niedrigen Geländers
kentern 	Umschlagen eines Bootes, Änderung der Stromrichtung bei Ebbe bzw. Flut
Kimm 		seemännisch: Horizont
Klampen		Vorrichtung zum Befestigen eines Taues
Klootschießen 	friesischer Volkssport
Lee 		die dem Wind abgekehrte Seite
Leuchtfeuer 	Lichter von Seezeichen und Leuchttürmen
Lieken 		Taue, die am Rand eines Segels zur Verstärkung eingenäht sind, um ein Einreißen zu verhindern
Logbuch 	Schiffstagebuch
Luggersegel 	Besegelung, wie sie die Rettungsboote zeigen
Luv 		die Seite, von der der Wind kommt
Marsgeltau 	Tau zum Aufgeien (Zusammenschnüren) des Mars-Segels
Marsrah 	siehe Zeichnung
Ösen 		Wasser ausschöpfen
Pad 		Dünenweg
Pricken 	Zweige, kleine Bäume und Stangen zur Markierung des Fahrwassers im Watt
Priel 		tiefe Rinne im Watt, die bei Ebbe Wasser führt, wenn der umliegende Grund trocken fällt
pullen 		seemännisch: rudern
Rah 		Segelstange, waagerechtes Rundholz, an dem das Segel festgemacht ist (siehe Zeichnung).
Rahnock 	äußerstes Ende einer Rah
Rahsegel 	quergestelltes Segel (im Gegensatz zum Gaffelsegel, das auf einer Seite am Mast befestigt ist)
raumer Wind 	schräge von hinten kommender Wind
reffen 		Verkleinern eines Segels bei Sturm
Riemen		seemännischer Ausdruck für die Ruder, auch Reemen genannt
Ruderpinne	Rundholz zur Bedienung des Steuers
Schillsauger	Muschelsand-Bagger
Schot		seemännisch: Segelleine
Seegatt		Durchfahrt zwischen den Inseln
Selbstlenzer	automatische Entleerungseinrichtung für eingedrungenes Wasser
Siel		kleine Deichschleuse; auch Priel, der mit dieser in Verbindung steht
Signalleine	Flaggenleine, an der Signalflaggen oder -zeichen aufgezogen werden
Steuerbord	rechts
Strecktau	Sicherungstau, über Deck gespannt, zum Festhalten bei schwerer See
Takelage	die Masten eines Segelschiffes mit allem Tauwerk und Zubehör
Talje		Flaschenzug
Tief		tiefe Fahrrinne zwischen Untiefen
Upstalsboom	Baum, unter dem in altgermanischer Zeit Gericht gehalten wurde
Vorsegel	Dreieck-Segel
Wanten		Strickleiter im Mast
Watt		flaches Seegebiet vor der Küste, das bei Ebbe trocken fällt